#DGIPraxis – Es war eine wunderbare Tagung!

Letzte Woche fanden die 5. DGI-Praxistage in Frankfurt, im Gästehaus der Goethe-Universität statt. Es begann mit einem fantastischen Workshop zu Sketchnotes mit Michael Geiß – wir hatten unglaublich viel Spaß und konnten bereits am Abend beim Kamingespräch das Gelernte einsetzen. Thema: Sagt ein Bild mehr als 1000 Worte? Die Teilnehmer waren sich einig: nicht unbedingt mehr, aber Visualisierungen unterstützen das menschliche Gehirn, sich Dinge zu merken.

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Diese Aussage wurde am nächsten Tag durch die Vorträge gestützt (mehr dazu hier). Zusammenfassend kann man sagen, dass Informationsvisualisierung interdisziplinär erfolgen und kreativ sein muss. Auch, wenn es zeitintensiv ist, mit Bildern Geschichten zu erzählen, ist dies eine gute Möglichkeit Komplexität zugänglich zu machen. Bei allem braucht es weiterhin den menschlichen Experten, denn um aus den Unmengen an Daten gute Geschichten zu stricken, muss man zunächst einmal gut zuhören können. Unterstüzt werden können wir dabei durch Computerlinguistik. Alle Redner waren sich einig: InfoPros müssen neugierig bleiben und sich weiterbilden, und lernen neue Perspektiven einzunehmen, denn Nutzer starten zunehmend von kleinen Smartphones aus – d.h. Informationsvisualisierungen müssen auf einen Blick erkennen lassen, worum es geht (weniger ist hier definitiv mehr), genauso, wie Geschichten anders erzählt werden müssen (nicht mehr der reine Fließtext steht im Vordergrund).

Vielen Dank allen Teilnehmern für eine gelungene Veranstaltung – es hat viel Spaß gemacht zu moderieren, zuzuhören und zu neue Blickwinkel kennenzulernen.

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